Wie kommuniziere ich gewaltfrei?

Am 05.02.2019 hat eine Brownbag Session  zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation“ in den Räumen der blu stattgefunden. Hier wurde den Teilnehmern das Modell der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) nach Rosenberg vorgestellt. Im Grunde geht es hierbei darum, die eigene Kommunikation auf vier Schritten aufzubauen:

  1. Beobachtung (sachliche Beschreibung der Situation)
  2. Gefühl (Benennung des Gefühls, das ausgelöst wird)
  3. Bedürfnis (Benennung des Bedürfnisses, das hinter dem Gefühl steht)
  4. Bitte (Formulierung einer Bitte an seinen Gegenüber)

Ein Konflikt entsteht meistens bei der Strategie („Do“) die man anwendet, um seine eigenen Bedürfnisse und Werte („Need“) zu erreichen. Die zentralen Fragen, die wir uns in einem Gespräch stellen müssen sind: „Welches Bedürfnis verbindet uns? Wie können wir erreichen, dass es uns beiden gut geht? Wofür tut der Gegenüber das, was er tut?“

 

 

Das Befolgen der vier Schritte und die Reflexion unserer eigenen Bedürfnisse und die des Gegenübers ermöglichen uns die Kommunikation, auch in einem Konfliktgespräch, stets wertschätzend und gewaltfrei zu gestalten.

Es ist wichtig, ein gemeinsames „Do“ zu erschaffen, denn Bedürfnisse sind nicht verhandelbar.

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